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Aktionsbündnis "Keine Gentechnik auf Sachsen-Anhalts Feldern"

Positionen des Aktionsbündnisses zur Agro-Gentechnik

 

1. Die Risiken der Agro-Gentechnik sind nicht absehbar - ein nachhaltiger Nutzen für die Landwirtschaft ist    

     nicht ersichtlich

2. Eine Landwirtschaft ohne Gentechnik muss umfassend geschützt werden

3. Die Inverkehrbringer und Nutzer von gentechnisch veränderten Organismen müssen auch für die Folgen

     haften

4. Die Voraussetzung für Lebensmittel ohne Gentechnik ist reines Saatgut

5. Die Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt braucht keine Agro-Gentechnik

6. Dem Verbraucher muss die Wahlfreiheit garantiert bleiben

7. Agro-Gentechnik kann die Probleme des Welthungers nicht lösen

8. Die Einführung des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen in einer Region erfordert die

     Mitbestimmung der Bürger

9. Die Haltung der EU-Kommission

 

Forderungen an die Landesregierung von Sachsen-Anhalt:

 

=> Stopp des Anbauprogramms für gentechnisch veränderte Pflanzen in Sachsen-Anhalt

=> Einsatz für einen Kennzeichnungsgrenzwert von gentechnischen Verunreinigungen bei Saatgut in Höhe der

     technischen Nachweisgrenze (derzeit 0,1)

=> Einsatz für verbindliche Regeln zum Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen, die die Landwirtschaft ohne

     Anwendung der Gentechnik nachhaltig schützt

=> keine einseitige finanzielle und informative Unterstützung von Unternehmen der Agro-Gentechnik

=> Erkennen des Marktpotentials für Lebensmittel aus Sachsen-Anhalt, die ohne Gentechnik hergestellt wurden und

     Förderung entsprechender Aktivitäten

=> direkte Mitentscheidung der Bürger in den Kommunen, Landkreisen und ggf. Regionen zum Anbau gentechnisch

     veränderter Organismen

=> umfassende Information der Landwirte und der betroffenen Bevölkerung über Anbauflächen und darauf angebauten

     GVO`s sowie über GVO-verarbeitende Firmen.

 

Die Zukunft der Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt darf nicht durch Anbau von Gen-Weizen und Gen-Mais aufs Spiel gesetzt werden. Der ökologische Landbau erfolgt in Sachsen-Anhalt auf über 35.000 ha. Ein friedliches Nebeneinander (Koexistenz) von Landwirten und Imkern, die ohne Gentechnik arbeiten, und Landwirten, die mit Gentechnik arbeiten, ist nicht möglich. VerbraucherInnen lehnen Lebensmittel, die gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten, ab.

 

Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Forderungen des Aktionsbündnisses "Keine Gentechnik auf Sachsen-Anhalts Feldern":

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Zeitenwende

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 Lothar Tietge      Lothar Tietge, Stadt-

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