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26.06.2006: Nachruf auf Bruno

 

Die sofortige Tötung des Bären Bruno erregt uns als Tierfreunde im Land Sachsen-Anhalt auf das

Äußerste. Es stellen sich dabei viele Fragen:

 

- Warum wildert man einen Bären in Wäldern aus, in dem z. B. jede entlaufene Katze getötet wird? Allein das

war sein Todesurteil!

- Warum war es innerhalb von 14 Tagen nicht möglich, den Bären zu betäuben? Wenige Stunden nach

Freigabe zum Abschuss jedoch gelang es dann plötzlich, ihn zu erschießen?

- Warum konnten die Töter keine Betäubungspatronen verwenden????

- Welche Rolle spielt der WWF, der seine Aktion sogar vorzeitig abbrach? Warum stimmte er der Tötung zu?

- Wofür wurden die vielen Euro ausgegeben? Was steckt dahinter? Als Erfolgsprämie für das Einfangen des

Bären hätte die Geldsumme noch einen Sinn gehabt. Aber so viel Geld für eine Fehlleistung? Woher kommt

dieses Geld?

 

Es ist erschütternd, wie schnell unsere Politiker dabei sind, das Töten von Tieren zu fordern! Unsere

Achtung zollen wir nicht solchen Leuten, sondern den jungen Menschen, die sich für das Überleben des

Tieres engagierten wollten! Über Mittel und Wege sollte aber immer zuvor beraten werden.

 

Wieder einmal haben wir erlebt, wozu Behörden fähig sind, wenn es um Tiere geht!

Wir protestieren ausdrücklich gegen die Tötung von Bruno!

Die Schuldigen sind der moralischen Ächtung aller Tierfreunde gewiss. Mögen sie ihr nicht entgehen!

Wir unterstützen alle Forderungen nach Rücktritt des bayerischen Umweltministers!

 

Peter Barczik

Vorsitzender des LV Sachsen-Anhalt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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