.

Home
Nach oben
Profil
Stadtrat Magdebg.
Wahlen
Vegi-Tag
Spenden
Kampfhundegesetz
Massentierhaltung
Jagd
Tierversuche
Int. Gerichtshof
Zoo
Gentechnik
Schaechten
Kontakt
Links

 

Pressemitteilung zum Internationalen Tierrechtstag am 10. Dezember

 

 

10. Dezember: Internationaler Tag der Menschenrechte – aber auch ....

Internationaler Tierrechtstag!

 

 

Am 10. Dezember 1948 verabschiedete in New York die General-Versammlung der Vereinten Nationen 

die 'Allgemeine Erklärung der Menschenrechte'. Obwohl rechtlich nicht bindend, ist sie seit über einem

halben Jahrhundert der Maßstab nationalstaatlicher Gesetzgebung. Die Erklärung verhindert zwar keine

Menschenrechtsverstöße, sie macht es aber überhaupt erst möglich, Unrecht als solches zu definieren. 

 

50 Jahre später verkündete -  analog dazu -  am 10. Dezember 1998,  die britische Organisation 'Uncaged

Campaigns' die 'Allgemeine Erklärung der Tierrechte'. Dies geschah in der Überzeugung, dass die Zukunft

nicht allein in der Festigung und Verteidigung der Menschenrechte liegen kann, sondern in deren Erweiterung.

Insbesondere sahen die Initiatoren die Zeit gekommen, das moralische Gebot anzuerkennen, nicht-menschliche

Tiere in den Schutzraum zu integrieren, der von der Erklärung etabliert wurde. Lange schon hat der Mensch

erkannt, dass Tiere nicht bloße Instrumente zur Bedienung seiner Bedürfnisse sind, und dass ihre Fähigkeit

Schmerz und Glück zu empfinden – wie in vielen wissenschaftlichen Verhaltensstudien bestätigt - uns

zwingt, ihnen arteigene Rechte zuzuerkennen.

 

Gerade im Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse ist eine Besinnung auf die Forderungen der 'Allgemeinen

Erklärung der Tierrechte' geboten. Dem 'Staatsziel Tierschutz' in unserem Lande und dem Eingang des

Tierschutz-Gedankens in die EU-Verfassung zum Trotz werden unseren tierlichen Mitgeschöpfen noch nicht

einmal minimale Rechte zugestanden. Mehr noch, bereits beschlossene Verbesserungen sollen auf Druck von

mächtigen Interessenverbänden zurückgenommen werden: So droht die Käfighaltung von Legehennen über

das Jahr 2006 hinaus in nur minimal veränderter Form

weiterzubestehen; der Gesetzesvorstoß für ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen wurde

abgelehnt; die Neufassung der Jagdgesetzgebung soll nicht mehr in dieser Legislaturperiode erfolgen; nach

der Osterweiterung hat sich die Mehrheit der EU-Landwirtschaftsminister gegen eine Begrenzung der

Transportzeiten von Schlachttieren ausgesprochen; und das geplante EU-Altchemikalien-Testprogramm

(REACH) wird vermutlich – trotz vehementer Proteste aus der Tierrechtsbewegung - den qualvollen Tod von

Abermillionen Versuchstieren mit sich bringen.

 

Eine Verbesserung im Sinne von weniger Umweltvergiftung und verstärktem Verbraucherschutz ist wegen

der zu geringen Aussagefähigkeit bzw. sogar Irreführung durch die Tierversuche nicht zu erwarten. Diese

Maßnahme wird auch deshalb nichts bringen, da sich erfahrungsgemäß im Endeffekt wieder die Interessenlobby

der Chemie-Giganten durchsetzen wird. Was dieser verbrecherische EU-Plan aber bringen wird: Unendliche

Schmerzen und grausames Leiden unschuldiger Tiere (geschätzte Zahl 20 Millionen!) und eine sinnlose

Vergeudung von Abermillionen von Steuergeldern, die dringend für wirklichen Verbraucher- und Umweltschutz

benötigt würden.

 

Unsere Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist die einzige Partei, die kontinuierlich und konsequent die

Anerkennung der den Tieren zustehenden Rechte und ihre konkrete Umsetzung auf allen Ebenen fordert. Sie

verlangt ein Sparprogramm bei der EU, nämlich: keine Subventionen für EU-Lebendtiertransporte und statt

Testungen an Tieren bessere und billigere Testmethoden.


 

 

V.i.S.d.P.: Volker Dunz
1. Vorsitzender des Landesverbandes Baden-Württemberg

 

Jürgen Gerlach

Vorsitzender der Partei  Mensch  Umwelt  Tierschutz  - Die Tierschutzpartei –

 

Bundesgeschäftsstelle: Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main Tel.-Nr. 069 76809659 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Zeitenwende

 Zeitenwende -

 Die Zeitschrift für

 Mitglieder

___________________

 

 Lothar Tietge      Lothar Tietge, Stadt-

 rat in Magdeburg

___________________

 

    

  Magdeburg  is(s)t

  vegetarisch   

_________________