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Mirjam Karl-Sy

 

 

Ich trete zur Wahl an, weil...

... ich aktiv die Kommunalpolitik zum Wohle der Bürger/innen Magdeburgs mitgestalten möchte.

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Als gebürtige Magdeburgerin (geb. 1953) habe ich nicht nur wegen meiner beruflichen Tätigkeit und meinem gesellschaftlichen Engagements meinen Lebensmittelpunkt in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.

 

Von Beruf bin ich Ökonompädagogin. Daneben habe ich einen Abschluss als Finanzwirtin. Meine beiden Kinder, die in den Jahren 1975 und 1980 geboren wurden, habe ich überwiegend allein erzogen. Dank der sehr guten Kinderbetreuungsangebote ist es mir immer gelungen, Beruf und Familie zu vereinbaren, so dass ich auf ein langjähriges, vor allem lückenloses und sehr vielseitiges Berufsleben zurückblicken kann. Seit 1991 bin ich in der Verwaltung der Obersten Landesbehörde Sachsen-Anhalts im Bereich Haushalt und Finanzen tätig.

 

Meine Liebe zu den Tieren und die Sorge um unsere Mitgeschöpfe haben mich frühzeitig und lange vor meiner organisierten Tierschutzarbeit geprägt.

 

Im aktiven Tierschutz engagiere ich mich seit mehr als 15 Jahren. Zunächst habe ich Tierschutzprojekte im Ausland unterstützt, bis ich direkt „vor der Haustür“ auf Probleme stieß. Über die aktive Tierschutzarbeit fand ich schließlich auch den Weg in die Tierschutzpartei.

 

Der originäre Tierschutz und die politische Arbeit waren und sind für mich zwar in Einklang zu bringen, dennoch bedarf es zur Zielerreichung das Beschreiten unterschiedlicher Wege.

 

Vorkommnisse in letzter Zeit bedingen nicht nur ein Umdenken in Sachen Tierschutz in der Kommunalpolitik, vielmehr muss auf Bundes- und Europaebene der Tierschutz als Kernfrage angegangen werden. Daher ist es mir wichtig, mich am Kampf gegen die verfehlte Agrarpolitik, die sich in Massentierhaltung, subventionierten Schlachttiertransporten sowie einer nicht ausreichend kontrollierbaren Genmanipulation bei Tieren und Pflanzen zeigt, zu beteiligen. Gleiches gilt für die Abschaffung der Jagd als Freizeitvergnügen. Ein großes Ziel, das unsere ganze Kraft verlangt. Erreichbar wird es nur sein, wenn unserer Partei  der Sprung in die Parlamente gelingt. Das setzt aber auch unsere Bereitschaft voraus, dass wir uns der politischen Verantwortung nicht nur im Hinblick auf den Tierschutz bewusst sind, sondern uns vielmehr auch den anderen Politikfeldern öffnen. Die Basis für die Erreichung unseres großen Zieles in Sachen Tierschutz bildet eine in vielerlei Hinsicht zu überdenkende solide Arbeitsmarkt- Wirtschafts- und Sozialpolitik, in der sich die Chancengleichheit zum Wohle aller Geschöpfe widerspiegelt.

 

Ich habe viele Jahre den Tierschutzverein Magdeburg 2000 e. V. geleitet, der sich im Jahr 2006 mit einem anderen Verein zum „Bündnis für Tiere e. V.“ zusammengeschlossen hat.  Letztlich kann man nur gemeinsam etwas erreichen, darum gab es zu diesem Schritt für mich damals kein Zögern.

 

Der Landesverband Sachsen-Anhalt unserer Partei hat mich im Jahr 2007 für die Berufung in den Bundesvorstand vorgeschlagen, dem die Mitglieder auf dem folgenden Bundesparteitag zustimmten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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