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16.09.2007: Vom Saulus zum Paulus Herr Wigbert Schwenke trat „nach einer zündenden Rede“ am 16. September 2007 „demonstrativ“ dem Magdeburger Tierschutzverein e. V. bei. So meldet es der Verein im Oktober auf seiner Internetseite. Wigbert Schwenke nimmt 2008 am Rennen um das Amt des OB teil. Ein Schelm, wer Böses denkt… Als Herr Wigbert Schwenke noch gegen den Tierheim-Neubau am Thauberg kämpfte, musste er seine wahre Überzeugung als Tierschützer verbergen. Getrieben vom Ottersleber Allgemeinwohl stellte er die Pflichterfüllung über seinen Herzenswunsch, den Tierschutz. Wie muss ihm weh ums Herze gewesen sein. Welch schlaflose Nächte wird er verbracht haben, als er an die vielen armen Hunde dachte, die Nacht für Nacht und übers Wochenende in einem viel zu kleinen Tierheim weggesperrt werden!
Da fragt sich Ministerpräsident Böhmer, warum die Leute nicht mehr wählen gehen. Möglich, dass die Bürger/innen erkannt haben, dass sie vor der Wahl belogen werden und nach der Wahl nichts mehr zu melden haben?? Wie wir sehen nimmt das anbiedernde Verhalten von Politikern teilweise lächerliche Züge an. Entdeckt in Dessau die DVU gerade den Tierschutz, so ist es dann in Magdeburg wohl die CDU. Wenn die Demokratie in diesem Land Akzeptanz finden soll, so ist dies nur möglich, wenn Politiker/innen ein Mindestmaß an Wahrhaftigkeit bewahren. Das falsche Getue kann natürlich nur blühen, wenn sich – wie in diesem Fall – Tierschützer auf das böse Spiel einlassen.
Da wird es dann nicht mehr verwundern, wenn im nächsten Landtagswahlkampf Holger Hövelmann auch mal mit einem „Kampf“-hund kuschelt, um ein paar Stimmen zu sammeln. Oh, Deutschland, Deine Politiker…
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