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Großes Geschrei um Zerstörung von Gen-Pflanzen in Gatersleben
Meldung: "Kriminell"
neuer Technologien "beschützt". Sie haben die Genbank in Gatersleben vor "Verunreinigung" bewahrt. Das tun sie aus
Überzeugung und nehmen dafür auch Strafen in Kauf. Helden eben. öffentlichen Geldern, geforscht, um Weizen mit Hilfe von zusätzlichen Erbinformationen aus Gerste und Ackerbohne zu einer höheren Eiweißproduktion zu animieren. Nun sollte das zweite und letzte Jahr im Freiland erprobt werden, ob der Weizen unter freiem Himmel hält, was er im Gewächshaus versprach. Verwertbare Forschungsergebnisse sind nun wohl nicht mehr möglich. Die "Feldbefreier" haben die Arbeit der Wissenschaftler und unsere Steuergelder einfach weggehackt. Das ist kein Heldentum, das ist kriminell. Die Strafe sollte auf dem Fuße folgen.
Quelle:
Volksstimme, Bettina Koch, vom 22.04.2008,
Freilandversuche in Gatersleben hätten nicht genehmigt werden dürfen. Es war nicht sichergestellt, dass veränderte Pflanzen in den Natur- und Nahrungskreislauf gelangen. Die Auswirkungen einer derartigen Ansteckung sind nicht übersehbar und nicht umkehrbar. Übernehmen die Forscher, die sich auf die Wissenschaftsfreiheit berufen, hierfür die Haftung? Werden hier nicht unter dem Deckmantel der Wissenschaft die Interessen von Großkonzernen durchgesetzt, die sich mit Patenten unsere Lebensgrundlagen aneignen?
Genauso einfach wie die Zerstörer der Pflanzen hätten andere Personen auf das Feld gelangen können, um die Pflanzen z. B. zu stehlen, um selbst mit ihnen weiterzuzüchten.
LV Sachsen-Anhalt am 02.05.2008
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