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5. Tiergottesdienst in Cobbel

 

Am 01. Oktober nahmen Vertreter des Landesvorstandes am Erntedankgottesdienst auf dem

Gelände der IG Freizeit mit Pferden und Pferdeschutz statt. Die IG-Mitglieder um unsere Parteifreundin

Angela Jackowski hatten sich wiederum Zeit investiert und Mühen auf sich genommen, um den

Gottesdienst – immerhin schon zum fünften Mal - zu organisieren. Im Anschluss konnten die

Besucher aus einem reichhaltigen Kuchenbuffet auswählen und sich bei einer Tasse Kaffee oder

Tee mit Tierfreunden aus ganz Sachsen-Anhalt in gemütlicher Runde austauschen.

 

Der Lokalteil „Der Altmärker“ der Volksstimme berichtete in seiner Ausgabe vom 06.10.2006

folgendermaßen darüber:

 

Engagement zum Wohle der Tiere

 

Zu einer festen Größe im jährlichen Veranstaltungsplan der Interessengemeinschaft Freizeit mit

Pferden und Pferdeschutz ist der Tiergottesdienst geworden. In Zusammenarbeit mit der

Kirchengemeinde Cobbel und den Mitgliedern der Bürgerinitiative Kontra Schweinemast Mahlwinkel

luden die Vereinsmitglieder um Angela Jackowski am Sonntag bereits zum fünften tierischen

Erntedankgottesdienst in die Reithalle.

 

In einer eindrucksvollen Predigt mahnte Pfarrer Peter Gümbel, in Frieden mit der gesamten Schöpfung

Gottes zu leben. An vielen Orten, so Gümbel, sei ein friedvolles Leben zwischen Mensch und Tier nicht

gegeben. Umso mehr sollte der Gottesdienst nachdenklich stimmen, aber auch Mut machen, sich

weiterhin für den Tierschutz zu engagieren. Mit dem Sinnbild eines Löwen, der von einem Mönch geheilt,

in treue Dienste gestellt und später verknechtet wird und einem Fremden, der das Unrecht am Tier

erkennt, dieses kauft und in die Freiheit entlässt, fragte Gümbel, mit welcher Person sich der Mensch

identifiziere. Er übte Kritik an Jenen, die sich Tiere halten, ohne sich Gedanken über deren Lebenswelt

zu machen. „Wir dürfen die Augen nicht vor dem Leid der Tiere verschließen, Tiere haben eine Seele

und Gefühle.“ So bestärkte er die Gegner der Schweinemastanlage in Mahlwinkel, ihren Weg

weiterzugehen. „Gerade das Verborgene muss interessieren und darf uns nicht in Ruhe lassen.“

 

Gümbel lobte das Engagement der Tierschützer wie Angela Jackowski, die die Kollekte sammelten,

um ein Pferd mehr vor dem Schlachten bewahren zu können.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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