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26.05.2007: Tiergottesdienst in Cobbel In einem kleinen Ort in unserer Nachbarschaft, in Cobbel, wollen holländische Investoren eine Mastanlage, die alles Vorstellbare übersteigt, errichten. Die Rede ist von 85.000 bis 97.000 Plätzen für Schweine! Der geplante Umgang mit diesen intelligenten, fühlenden, sensiblen Geschöpfen multipliziert ins zehntausendfache ist unerträglich! Nach ca. drei Wochen werden die Ferkel gewaltsam entwöhnt und allein in kleinen Boxen auf nacktem Beton/Lochblech gehalten. Nach der Geburt werden Ringelschwänzchen und Eckzähne, bei männlichen Ferkeln auch die Hoden, ohne Betäubung abgeschnitten. Mit zehn Wochen kommen sie in die Mastanlage, wo sie in drei bis vier Wochen (u. U. mit antibiotikahaltigen Leistungsförderern) »schlachtreif« gemästet werden. Doch schlimmer als die einsame Mast ist der grausame Transport zum Schlachthof und der Tod - bei unzureichender Betäubung - am Fließband...
VertreterInnen unseres Landesverbandes begleiten die Bürgerinitiative vor Ort und nehmen regelmäßig an den Arbeitstreffen teil. Im Abstand von zwei Monaten gibt es eine Wanderung zum geplanten Ort des Grauens.
Am Pfingstsamstag, dem 26.05.2007, findet ab 14.30 Uhr erneut ein Tiergottesdienst auf dem Gelände der IG Freizeit mit Pferden und Pferdeschutz in Cobbel statt, zu dem Mensch und Tier herzlich eingeladen sind. Auch im Anschluss an den Gottesdienst, an dem man natürlich auch teilnehmen kann, wenn man nicht evangelisch ist, erfolgt eine medienwirksame Wanderung. Angeführt wird der Zug von den Pferden der IG.
Wir rufen alle Tierfreunde auf: Lassen Sie die BürgerInnen in Cobbel nicht im Stich! Pfarrer Gümbel findet immer aufmunternde Worte für den Kampf um die Rechte der Tiere. Zum Pferdehof fährt man: über Wolmirstedt, Farsleben, Zielitz, Rogätz, Mahlwinkel, dann kommt Cobbel. Wir haben um eine gute Ausschilderung gebeten, die zugesagt wurde.
Geplanter Ablauf des Tiergottesdienstes Pfingstsamstag, den 26. Mai 2007:
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