Start Aktuelles 11.02.2012: Billig-Produkte und teure Folgen
11.02.2012: Billig-Produkte und teure Folgen PDF Drucken E-Mail

Stellungnahme von Holger Schulz, Havelberg, zum Artikel "Kaviar-Farm hofft auf neue Investoren" in der Volksstimme vom 08.02.2012: "Wie kann man verantworten, dass 30 000 Fische in künstlichen Gewässern gehalten werden?

 

In solcher Menge ist das Tierquälerei und nicht artgerecht. Medikamente und Chemikalien müssen dort bestimmt wieder eingesetzt werden. Das ist ja schon in Schwimmbädern für Menschen üblich. Ist unsere Gesellschaft eigentlich noch zu retten? 2010 mussten 2,5 Millionen Versuchstiere für uns leiden, es werden bis zu 120 000 Hähnchen, über 50 000 Schweine mit Medikamenten, Muskelwachstumshormonen und Antibiotika in Stallanlagen gemästet. Eine Kuh soll, wenn sie rentabel sein soll, jährlich 30 000 Liter Milch geben. Ist das alles noch von uns Verbrauchern moralisch zu verantworten? Der gesundheitliche Schaden, den wir dadurch erleiden, wird bald unbezahlbar sein. Billige Tierprodukte kommen uns teuer zu stehen."

 

Quelle: Vst. vom 11.02.2012