| 11.02.2012: Lesermeinung zur Einladung zum Runden Tisch am 08.02.2012 in Magdeburg |
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Unter dem Titel "Ein Verdienst der Tierschützer" war heute in der Volksstimme zu lesen: "... Leider wird die Notwendigkeit der Kastration einer Katze nicht von allen Tierbesitzern akzeptiert. Eine offizielle Kastrationspflicht für Katzen, wie es u. a. der Magdeburger Tierschutzverein und das "Bündnis für Tiere" fordern, könnte hier dem großen Problem der jährlichen "Katzenschwemme" entgegenwirken. Andere Städte in Deutschland haben dies per Gesetz bereits erfolgreich umgesetzt, allen voran Paderborn. Jetzt ist die Landesregierung gefragt, wirksame Verordnungen oder Gesetze zu verabschieden, die Tierschutzvereine haben entsprechende Anträge eingereicht, um wirklich Abhilfe zu schaffen. Dass in Magdeburg nicht mehr überall streunende Katzen zu beobachten sind, ist nur dem unermüdlichen Einsatz der freiwilligen Tierschützer zu verdanken, die Zeit und Geld investieren, um die herrenlosen Katzen einzufangen und kastrieren zu lassen."
Quelle: Volksstimme vom 11.02.2012, Grit Matthesius, 39104 Magdeburg
Anm.: Es ist gut, dass das Thema von den Medien derzeit so intensiv aufgegriffen wird. Wie man an den Zeilen der Leserin erkennt, ist das Problem inzwischen von der Bevölkerung erkannt worden. Ob wir gemeinsam mit den beteiligten Vereinen noch in dieser Legislaturperiode eine KatzenschutzVO in Magdeburg einführen können, ist angesichts der Tatsache, dass selbst zu Zeiten der gemeinsamen Fraktion SPD-Tierschutzpartei-future! trotz umfangreicher Information kaum Interesse an einer Hilfe für die Vereine zu wecken war, zu bezweifeln. Die Kampagne zur Aufklärung ist dennoch nicht vergeblich. In zwei Jahren können die Magdeburger wieder darüber entscheiden, welchen Stellenwert der Tierschutz im Magdeburger Stadtrat haben soll.
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