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Initiative "Vegi-Tag"

 

 

1. Zielsetzung

 

Die Initiative „Vegi-Tag“ möchte sich gemeinnützig selbstlos für die Allgemeinheit zur Förderung der Gesundheit, der Umwelt und zur Schonung der Nahrungsreserven einsetzen. Mit der Einführung des Donnerstags als „Vegi-Tag“ soll eine attraktive Alternative zum Verzehr tierischer Lebensmittel ins Bewusstsein gerückt werden. Im Vordergrund steht nicht der Verzicht, sondern die Freude auf die Vielfalt der pflanzlichen Nahrungsmittel, angefangen von Früchten, Nüssen und Gemüse, bis zu Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Soja-Produkten. Das Angebot dieser Nahrungsmittel, die handwerkliche Verarbeitung und Neukreation schmackhafter Gerichte soll gefördert werden (Kochkurse für Privatpersonen und Köche, Gewinnen von Gaststätten, die donnerstags eine erweiterte „Vegi-Karte“ anbieten, Versenden von Rezepten, Aufnahme von Rezepten in Kochbüchern etc.). 

 

2. Arbeitskreis 

 

Ein Kreis interessierter Bürger, insbesondere aber Betreiber von Gaststätten, trifft sich zur Besprechung und Planung der empfehlenswerten Schritte, den „Vegi-Tag“ in der Stadt bekannt zu machen und attraktiv zu gestalten. Die Unterstützung von Politiker/innen, Vertreter/innen von Gesundheitsorganisationen etc. wird als Vorteil angesehen.  

 

3. Vorschläge für Aktionen 

 

a) Gaststätten 

 

Nach dem Vorbild von Gent ist es, um den „Vegi-Tag“ in Magdeburg populär zu gestalten, wichtig, dass möglichst viele Gaststätten sich der Initiative anschließen und am Donnerstag eine erweiterte „Vegi-Karte“ mit attraktiven und kreativen vegetarischen Gerichten anbieten. Die Teilnahme ist auch eine Werbemöglichkeit für die Gaststätten (Förderung durch Webseite, Gaststättenführer, Hinweisplakette „Teilnehmer Vegi-Tag“). Man könnte auch daran denken, jährlich die beste „Vegi-Tag“ - Gaststätte zu prämieren.  

 

b) Vegetarische Rezepte 

 

Es könnte für die Verbreitung des „Vegi-Tages“ sinnvoll sein, vegetarische Gerichte zu sammeln und für die Allgemeinheit zugänglich zu machen, z. B. in Kochbüchern oder auf einer Webseite. Voraussetzung ist natürlich, dass die Einsender einer Veröffentlichung zustimmen.  

 

c) Kochkurse 

 

Es wäre sicherlich erstrebenswert, wenn Gaststätten einen „Vegi-Kochkurs“ für Privatpersonen anbieten könnten. Auch ein Kochkurs für Köche wurde in Gent angeboten und wäre ein gutes Mittel, das Ziel zu verfolgen. 

 

d) Schulung

 

Im Rahmen der Ausbildung von Köchen sollte auf die Herstellung vegetarischer Gerichte Wert gelegt werden. Insoweit wäre an die zuständigen Kammern heranzutreten. Auch im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichts an Schulen sollte der Punkt „vegetarische Ernährung“ Einzug halten. Entsprechend müsste man sich mit dem Beigeordneten bzw. mit dem Kultusministerium in Verbindung setzen.

 

4. Gemeinsame Webseite 

 

Eine Webseite, in der Informationen zum „Vegi-Tag“ gesammelt und veröffentlicht werden, wäre zweckmäßig. Es könnten hier Rezepte und Gaststätten vorgestellt werden. Ein Stadtplan mit den Adressen der „Vegi-Teilnehmer“ kann veröffentlicht werden. Anregungen und Kritiken könnten in einem Forum gesammelt werden.  

 

5. Einheitliches Design 

 

Der „Vegi-Tag“ wird in Magdeburg nach außen hin nur erkennbar, wenn die teilnehmenden Gaststätten und Initiatoren einheitlich auftreten. Es ist empfehlenswert, dass die „Vegi-Karte“ ein gemeinsames Logo des „Vegi-Tages“ erhält und auch die Gaststätten eine einheitliche Kennzeichnung im Eingangsbereich anbringen.  

 

6. Einführung des „Vegi-Tages“ in Einrichtungen mit Speiseangebot 

 

Es sollten Einrichtungen, die Speisen für Kindergartenkinder, Schüler/innen, Student/innen, Mitarbeiter/innen, Patient/innen etc. anbieten, dafür gewonnen werden, donnerstags zusätzliche vegetarische Gerichte anzubieten. Größere Betriebe oder Verwaltungseinrichtungen betreiben Kantinen. Sie sollten für den „Vegi-Tag“ gewonnen werden. Die Einführung ist aber auch in Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Alters- und Seniorenheimen und nicht zuletzt an der Fachhochschule bzw. Universität, sinnvoll.  

 

7. Vernetzung des „Vegi-Tages“ 

 

Es dürfte zweckmäßig sein, Gesundheits-, Naturschutz- und Tourismusorganisationen mit einzubeziehen, um einerseits den Bekanntheitsgrad der Initiative zu erhöhen und andererseits, um Unterstützung zu erhalten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Zeitenwende

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 Die Zeitschrift für

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 Lothar Tietge      Lothar Tietge, Stadt-

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