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GUT-Bündnis will "Anwalt der kleinen Leute" sein

 

Das Parteienbündnis Gerechtigkeit - Umwelt - Tierschutz (GUT) ist am Sonnabend in Magdeburg gegründet worden. Dabei handelt es sich um eine Allianz der Generationenpartei Die Grauen - Graue Panther, der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) und der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei). Das Bündnis wird von der Familien-Partei, der Bürgerinitiative Oberharz und dem Erwerbslosenverein Sachsen-Anhalt e. V. unterstützt. Bei der Europawahl 2004 hatten die einzeln angetretenen Parteien zusammen fast sechs Prozent der Wählerstimmen erreicht. 

 

Das Bündnis stellte am Sonnabend die Kandidatenliste für die Landtagswahl am 26. März 2006 auf. Die 30 Delegierten wählten Professor Klaus Buchner (64) zum Spitzenkandidaten. Der Halberstädter ist seit 2003 Bundesvorsitzender der ödp. Der studierte Physiker ist verheiratet und hat vier Kinder. Eines davon hat er aus einem Heim von Mutter Theresa in Kalkutta adoptiert. Buchner sagte: "Wir wollen bei der Landtagswahl 5 plus x Prozent erreichen."  Laut Buchner versteht sich das Bündnis als "Anwalt des kleinen Mannes", als "Sprachrohr der Bürger".

 

Auf Platz zwei der Liste wurde Angela Jackowski (Tierschutzpartei, 52, Bankkauffrau, Cobbel) gewählt. Den dritten Platz sicherte sich Manfred Grüning (Vorsitzender der Bürgerinitiative Oberharz, 58, Maurer, Tanne). Er verwies darauf, dass die Bürgerinitiative bei der Kommunalwahl 2004 im Oberharz 20 Prozent der Wählerstimmen erreicht habe. (...)  Auf Platz vier kam Heinz Georg Barth (Die Grauen, 56, Diplom-Lehrer, Magdeburg), gefolgt von Wilhelm Ruzicka (Tierschutzpartei, 58, Gas- und Wasserinstallateur, Sangerhausen) und Klaus-Jörg-Stroh (Landeschef der Grauen, 51, Staatswissenschaftler, Halle).

 

Programmatisch will sich das Bündnis auf Bürgernähe, Familienförderung sowie Umwelt- und Tierschutz konzentrieren. So soll der Tierschutz in der Landesverfassung verankert werden. (...)

 

Der Allianz zufolge ist die Zusammensetzung des Bündnisses in Deutschland bislang einmalig.

 

Quelle: Magdeburger Volksstimme vom 05.12.2005, Michael Bock

 

 

Die vormals guten Wahlergebnisse unserer Partei konnten in dem Bündnis mehrerer Parteien und Organisationen leider nicht erreicht werden. Die Auswertung hat ergeben, dass die Wählerinnen und Wähler uns in der Wabe einfach nicht wiederfanden. Tierschützer fragten uns nach der Wahl, warum wir nicht angetreten seien...

 

Wir haben aus daher entschlossen, künftig kein Bündnis in diesem Ausmaß mehr einzugehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

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