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Tag der Offenen Tür im Magdeburger Tierheim - Das Tragen von Scheuklappen wird in Magdeburg modern

 

Zitat: "Mit gemischten Gefühlen ging ich zum Tag der offenen Tür des umgebauten Tierheimes. Umso mehr

überraschte es mich aber, was aus diesem Tierasyl geworden ist..." Christel Krüger, Magdeburger Volksstimme

vom 12.12.2007 (Vorstandsmitglied des angeschlossenen "Altenheimes für Hunde")

 

Zitat: "Von dem vorgeführten Ergebnis ... war ich sehr positiv überrascht. ... Aufgefallen ist mir aber, dass

die angeblichen Tierschützer, welche die Stadträtin Frau Kriese auf Grund ihrer Entscheidung so anfeinden,

... nicht vor Ort waren." Heide Fronzeck, Volksstimme vom 14.12.2007 (Vorstandsmitglied des angeschlossenen

"Altenheimes für Hunde").

 

Tja, werte Damen: 

"Warum immer gleich sachlich werden, wenn es auch persönlich geht?" (André Heller)

und man möchte ihnen zurufen:

"Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß." (Johann Gottfried Seume)

 

Doch das scheint ohnehin vergeblich und letztlich hat der Landesverband einer Partei auch anderes zu tun,

als sich mit derlei Gezänk auseinanderzusetzen. 
 

  

Lassen wir unseren Magdeburger Parteifreund Lothar Tietge zu Wort kommen, der es sich auch in diesem

Jahr nicht nehmen ließ, mit seiner Gattin das lokale städtische Tierheim aufzusuchen. Herr Tietge fertigte

folgende Stellungnahme, da die Dame Fronzeck so direkt beklagte, unsere Partei würde sich nicht für den

Zustand des Tierheims in Magdeburg interessieren (dabei sind doch die Magdeburger Parteifreunde die

EINZIGEN, die konsequent, ohne jegliche Unterbrechung und nicht nur zu Wahlkampfzwecken den Neubau

eines Tierheims fordern, was derselben Dame dann auch wieder nicht recht ist...):

 

 

"Das Problem beim Städtischen Eigenbetrieb „Tierheim“ ist die fehlende externe Kontrolle. Die Mängel im

Pflegeheim in der Alb.-Vater-Straße führten zur Schließung durch das Landesverwaltungsamt. Es ist klar,

dass Dr. Kutschmann, Frau Kriese, Dr. Hagedorn und die unmittelbar Beteiligten den jetzigen Zustand

loben und die Mängel verschweigen. Schließlich war es deren Initiative, den Konsens zwischen allen

Beteiligten, ein neues Tierheim zu errichten, zu brechen. Die jetzt vorgenommenen Verbesserungen hätte

man schon vor zehn Jahren haben können. Man schob sie lediglich hinaus, da das Tierheim zu klein ist und

die Tiere wegen der Lärmbelästigung der Anwohner nach Dienstschluss und an den Wochenenden

weggesperrt werden müssen. Dies wird auch durch neue Farbe nicht geändert.

 

Auch sind die Verbesserungen nicht das Verdienst der so genannten Initiatoren. Die Stadt war in der

Pflicht, da die Zwinger zu klein waren. Es hätte ansonsten nach Auslaufen der Ausnahmegenehmigung

geschlossen werden müssen. Verspielt wurde unnötig die Chance auf das neue Tierheim.

 

Als Mitglied der Tierschutzpartei habe ich sehr wohl – wie jedes Jahr – entgegen der Aussage der Frau

Fronzeck, die ich nicht persönlich kenne, das Tierheim am Tag der Offenen Tür besucht. Es war

festzustellen, dass hier – verborgen vor der Öffentlichkeit – klammheimlich eine Erweiterung stattfindet.

An das Tierheim ist ein so genanntes Hunde-Altenheim angegliedert. Der Verein, der angeblich nichts mit

dem Tierheim zu tun hat – Frau Fronzeck und Frau Krüger, Vorstandsmitglieder dieses Vereins, waren

ja völlig überrascht vom Zustand des Tierheims - haben sich nach ihrer Satzung verpflichtet, Tiere aus

dem Tierheim zu übernehmen und nach Auflösung des Vereins ihr gesamtes Vermögen dem Tierheim zu

überschreiben.

 

So wurde auch eine Befragung der Anwohner umgangen. Und wenn sich dann der Verein vielleicht in zwei

Jahren auflöst, hat Magdeburg plötzlich ein großes Tierheim inmitten eines Wohngebietes.

 

Wegen fehlender Kontrolle des Tierheims habe ich bereits im Stadtrat zwei Anfragen zum Betrieb gestellt.

Ein Hund wurde, nachdem durch einen Schuss sein Oberarm zerschmettert wurde, vier Tage und Nächte

nicht operiert. Aufgefundene Minks werden an eine „Pelztierfarm“ übergeben, wo man ihnen im wahrsten

Sinne des Wortes das Fell über die Ohren zieht, obwohl keinesfalls sicher ist, dass sie von dort stammen

und obwohl sie als wilde und herrenlose Tiere zu behandeln sind.

 

Wenn das Vertrauen in das Tierheim erst einmal verloren ist, nützen auch Schönheitskorrekturen nichts.

Vertrauen kann nur hergestellt werden, wenn endlich wahrheitsgemäße Zahlen über die im Tierheim

verstorbenen/getöteten/in externe Pflegestellen verbrachte Tiere nachvollziehbar offen gelegt werden und

nicht die Wahrheit übertüncht wird.

 

 

Lothar Tietge

Mitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

LV Sachsen-Anhalt

 

 

Anm.: ... und auch künftig müssen sich unsere Parteifreunde bei ihren Besuchen im Magdeburger Tierheim

nicht bei der Dame Fronzeck an- und abmelden...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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