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18.08.2006: Stellungnahme zum Artikel „Wo Tiere die besseren Menschen sind“
(Artikel vom 14.08.2006 von Susanne Stiefel, indem über Hilfe von Peta für Tiere im Libanon gewettert wird)
"Das Leid der Mehrheit der Tiere (tierquälerische Haltung, Tiertransporte, vorzeitige Tötung, grausame Tötung…), die der Gewalt der Menschen ausgesetzt sind, ist bei weitem himmelschreiender als die Aktionen von Tierschützern, die darauf aufmerksam machen, vermuten lassen. So ist es durchaus erklärlich, dass diese ggf. nicht zu Kompromissen bereit sind.
Was gibt es noch mit Menschen zu diskutieren, die dieses Leid verursachen oder es dulden?
Unbestritten ist Tierleid auch Bestandteil der Natur; deshalb muss es noch lange nicht Teil der menschlichen Zivilisation sein. Die Toten und Verletzten im Libanon sind nicht durch Tiere verursacht, sondern durch Menschen. Was sollte Tierfreunde daran hindern, AUCH den Tieren zu helfen???? Den toten Menschen kann man leider nicht mehr helfen, den toten Tieren auch nicht. Den libanesischen Tierhaltern, die ganz gewiss an ihren Tieren hängen, bereitet man auf jeden Fall eine Freude, wenn man sich um ihre Tiere kümmert. Die Ausführungen von Frau Stiefel lassen diese sensible Erkenntnis vermissen. Auch hier gilt das Motto:
Hätte sie geschwiegen, wäre sie klüger gewesen.
Wann hat sich die taz um die Leiden der Tiere und die Interessen von Tierfreunden gekümmert? Als Tierschützer benötigen wir sie nicht. Erfreulicherweise können wir mittlerweile auf die Hilfe vieler Medien bauen, die den Tierschutz als Zivilisationsgut vorbildlich unterstützen.
Für den Tierschutz kontraproduktive Zeitungsartikel bestärken uns nur in unserem Bemühen, mit ganzer Kraft dem durch Menschen verursachten Tierleid ein Ende zu bereiten! Als Landesverband Sachsen-Anhalt der Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Die Tierschutzpartei stehen wir voll und ganz hinter dem Wirken von Peta, dem wir mit großer Hochachtung begegnen!"
Peter Barczik Vorsitzender des LV
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